Peter der Zweite

von Gaël Roth -


Koproduktion: FAX AN MAX, Theater Winkelwiese, Schlachthaus Theater Bern, Theater Roxy Birsfelden


Peter will Präsident werden. Und das um jeden Preis. Also muss er Aline heiraten und nicht seine attraktive Liebhaberin Natascha. Denn Alines Vater ist der Amtsinhaber – jedenfalls noch. Doch der Weg zur Macht erweist sich als umständlicher, als er das gerne hätte. Denn Peter kämpft gegen eine traumatische Kindheitserfahrung: Wolfgang, sein ehemaliger Kindergartenkamerad, durfte beim Krippenspiel den Joseph spielen, während er selber nur ein Schaf war. Für diese Demütigung will er sich rächen – wenn er denn erst einmal Präsident ist! Als Alines Vater endlich stirbt, sieht er seine Chance gekommen. «Peter der Zweite» ist eine schwarze Komödie. In pointierten Dialogen, rasantem Tempo und mit kurzen und grotesken Szenen erzählt Gaël Roth Aufstieg und Fall eines machtbesessenen Egozentrikers, der sich ein absurdes Phantasiereich schafft, in dem er die Regeln bestimmt.

Das zweite Stück des 30-jährigen Autors entstand während des Autorenprojektes Dramenprozessor 2007/2008 und wurde im Rahmen der Abschlusspräsentation im Juni 2008 erstmals als szenische Lesung präsentiert. Nach «Abkommen» von Ivna Zic im Herbst 2009 findet nun ein weiteres Dramenprozessor-Stück aus diesem Jahrgang seinen Weg auf die Bühne.


Spiel:

Silke Geertz Cathrin Störmer Nikolaus Schmid Samuel Streiff Silvester von Hösslin

Regie:Manuel Bürgin

Ausstattung:Kathrine von Hellermann

Musik:Sandro Corbat

Licht:Michael Omlin

Dramaturgie:Ursina Höhn

Technik:Stefan Marti, Michael Omlin

Regieassistenz:Elvira Isenring

Produktionsleitung:Myriam Zdini