Nikolaus Schmid

Kandidatur für den Gemeindevorstand Malans

Herzlich Willkommen!

Gerne stelle ich mich auf diese Weise vor und freue mich über Ihr Interesse und allenfalls Ihre Stimme.

Wer ist Nikolaus Schmid?


Ich werde im Dezember 1976 in Zürich geboren und wachse im Bündner Safiental auf. In Arezen, einer Walser Streusiedlung mit ungefähr 40 Einwohnerinnen und Einwohnern. Nach meiner Ausbildung zum Primarlehrer in Chur verbringe ich ein Jahr in London. Danach arbeite ich zwei Jahre als Lehrkraft auf der Unterstufe in Felsberg und vikarisiere seither ab und zu. Seit 1998 auch in Malans. 2002 -2006 lasse ich mich an der Berner Hochschule der Künste zum Schauspieler ausbilden. Immer öfter verknüpfe ich meine erlernten Berufe und arbeite - neben meiner Arbeit auf der Bühne und vor der Kamera - als Theater- und Film Coach mit Kindern und Jugendlichen. Ausserdem arbeite ich von 1998-2018 regelmässig beim Kinderzirkus Lollypop und präsidiere 2013-2018 dessen Trägerverein. Mittlerweile arbeite ich auch in der Erwachsenenbildung. Ich habe ein Mandat an der EHL SSTH in Passugg und doziere Auftrittskompetenz und weitere Soft Skills. 2010 verschlägt es mich nach Köln, wo ich für die RTL Serie "Alles was zählt" vor der Kamera stehe. Seit 2012 spiele ich in der Musiktheaterproduktion "Novecento - Die Legende des Ozeanpiansiten" von Ressort K an der Seite von Jürg Kienberger, der auch in Malans gelebt hat. Dieses Stück führt mich - begleitet von der Direktionsfamilie des Hotel Waldhaus' in Sils Maria quer durch Deutschland mit Gastspielen im Theater Wiesbaden und an der Volksbühne Berlin. Mit Martin Suters "Business Class" trete ich ca. 140 mal auf und erheitere Herzen des Mittleren Kaders. Aus Rex Pickett's Roman " Sideways" erarbeite ich für den Malanser Kulturherbst mit meinem Spiel-Partner eine fulminante 3 folgige Leseperformance über die Liebe das Leben und den Wein und gründe unser Leselabel entkorkt.ch. Seit 2017 bin ich Präsident des Dachverbandes der Bündner Kulturschaffenden ( Kulturkanton Graubünden) und engagiere mich kulturpolitisch. Seit 2016 leite ich die Churer Freilichtspiele und bin im Leitungsteam der Postremise. Ich erhalte 2003 und 2004 ein Stipendium der Ernst Göhner Stiftung, 2008 den Förderpreis der Stadt Chur und 2018 den Anerkennungspreis des Kantons Graubünden. Ausserdem wurde ich mit dem Kak Tapir Cultural Award ausgezeichnet. Seit 2012 lebe ich mit meiner Familie (ein Sohn (10) und eine Tochter (7)) hier in Malans und arbeite als freischaffender Schauspieler, Sprecher, Lehrer und Coach. Zusammen mit meiner Ehefrau Cathérine Engel führe ich in unserem Haus ein kleines Bed & Breakfast ( NoirPinot).




Meine Motivation


Liebe Malanserinnen und Malanser Am 14. Februar 2021 haben Sie die Möglichkeit, per Urnenabstimmung den Gemeinderat und den Schulrat zu wählen. Im Gemeinderat wird es zu einem grossen Wechsel kommen, denn nur einer der 5 Räte stellt sich erneut zur Wahl. 2021 kann also auch auf gemeindepolitischer Ebene einen Neubeginn bedeuten. Einen Neubeginn? Ja. 2020 hat uns alle sehr gefordert. Vieles was selbstverständlich schien, wurde in Frage gestellt oder war nicht mehr möglich. Unser Alltag hat sich in einem Mass verändert, das wir uns vor einem Jahr kaum vorstellen konnten. Und nein: Es ist noch nicht vorbei. Und umso mehr: Wir sind gefordert. Gefordert mit neuen Ideen, gutem Zusammenhalt und innovativen Konzepten voranzuschreiten und das, ohne alles Alte zu verwerfen. "Thinking outside the Box ist" eine englische Redewendung, die mir gut gefällt. Ich denke, es kommt nun eine Ära, in der wir uns alle wieder mehr um unsere Lebensräume und unser Umfeld, auch das politische, kümmern müssen. In den letzten Jahren hat sich mein Betätigungsfeld stetig erweitert. Früh habe ich für mich erkannt, dass ich in meinem Schaffen Dinge erwirken möchte, die über meine Person hinausweisen. So habe ich mich (national) für die Interessen der Schauspieler*innen eingesetzt und nun - grösser gefasst – vertrete ich Kulturschaffende im Kanton mit dem Ziel, Brücken zwischen Politik, Tourismus und Kultur zu schlagen und der Kultur eine politische Stimme zu geben. Auch meine Arbeit in der Churer Postremise verstehe ich vermittelnd und ermöglichend. Es ist für mich ausschlaggebend, mich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen, mitzugestalten, wo es zu gestalten gilt und für etwas einzustehen. Für mich ist Demokratie nicht selbstverständlich und gerne setze ich mich mit meiner Kandidatur dafür ein. Wichtig sind mir eine starke und vielfältige Kultur in all ihren Facetten, das Bewusstsein um die hohe Relevanz der Bildung und ein Ausbau eines nachhaltigen und sanften Tourismus in unserem Dorf.